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» Kommentar zu . . .

Ann Cotten - 10. September 2007 14:58 Uhr

Gegen zwei ein Lachsfrühstück

Unter unsäglichen Mühen den Lachs nach Hause gekarrt, nebst zwei Brötchen in einem sich zerlabernden Sackerl im strömenden Regen, singend vor Übermut nach Hause getreckt, ich und der Lachs, ja, und die Brötchen, und der Salatkopf, und die im Übermut an der Supermarktkasse angetrunkene Packung rosa Grapefruitsaft, und das Mineralwasser, das ein schönes, melodiöses, dunkles Klingen machte, wenn ich die Brötchen im Labersackerl dagegen taumeln ließ, was ich sie oft ließ, bis das Sackerl zu reißen begann. Ich gebe zu, flüchtig streifte mich der Gedanke, obs nicht besser wäre, dies schöne Frühstück mit wem anderem als dem Lachs zu teilen. Aber wie: Wie sollte das denn einzurichten sein? Aufstehen, aufs Klo gehen, rausschleichen, nach einer halben Stunde wiederkommen, an die Tür klopfen: "Hallo Schöner, ich hab ein Lachsfrühstück!" ? Oder lieber den Typen als Komplizen einspannen und vorwarnen? "Schatz, bleib liegen, ich hol uns mal ein Frühstück." "Ok." "Magst du mit Lachs?" "Ok." "Ok bis gleich." Oder besser vorsorgen, und dann abends so "Ich hab Lachs im Kühlschrank, gehen wir zu mir?" und dann hängt der blöde Lachs die ganze Nacht überm Bett. Über uns beiden, wenn die Tatsache angesprochen wurde, und noch viel ärger über einem von beiden, wenn er oder sie alleine über dieses Wissen verfügt. Und dann Überraschung im Morgengrauen, oder wie? Nach der Klospülung hört man so die Kühlschranktür aufgehen, Rumgeklappere, soll man jetzt Vorfreude entwickeln oder was, dabei soll doch bloß dieser Körper zurückkommen, die Haut wieder richtig hinstellen neben meine, die Stimme Stimme sein lassen... Nein, sagte ich mir bald, nein man soll die Kompetenzen nicht vermischen, wenn du einen Bettgenossen hast, brauchst du keinen Lachs, und wenn du einen Lachs hast, teilst du den Lachs besser mit Schwestern, Müttern oder was du sonst noch für freundlichen Übernachtbesuch haben magst, mit dem man den Tag mit so einem saftigen roten Stück Klischee polieren kann. Aber verschone deine Bettgeschichten mit Lachs, das ging nie und wird auch nie jemals zusammengehen, wenn du nicht alles, woran du je geglaubt hast, für immer fahren lassen willst.
Wenn jedoch doch einmal so ein spleeniger Einfall kommt, und sei es auf dem Heimweg vom Schönen, überhaupt, denk dann an Benjamin und dass man sich ja von der Nacht abgrenzen muss und sich irgendwie mit dem Tag verschwistern, und deswegen wohl hin und wieder diese seltsamen Frühstücksideen kommen am Heimweg von fremden Wohnungen morgens. Ja dann spricht nichts dagegen, ja sogar einiges dafür, zu versuchen, diese Ideen umzusetzen, und wie man sieht, lernt man dabei ja auch einiges über sich selbst, Lachs und wie die Welt so gebaut ist. Punktum, ich drehe also den Schlüssel in meinem eigenen Schluss um, jongliere die Einkäufe auf den Küchentisch und platze herein in mein Leben mit den Worten: "Lachs, hier das hier ist meine Küche, schön hell, was? Setz dich mal hin, ich mach uns einen Kaffee."

Wie komm ich aber vom Lachs nun zur vertiefenden und analysierenden Unterhandlung, auf die ich hinaus wollte, das verrät Benjamin nun keineswegs. "Lachs," sag ich, "Lachs, ich glaub ich brauch ein Sch

 

reibzimmer."

Ich stelle den Rest vom Lachssandwich in den Kühlschrank und spüle die noch heiße Kaffeekanne und mache mir einen weiteren Kaffee. Ich könnte nun einen Scherz machen und so formulieren, dass es aussieht, als hätte der Lachs wirklich die Hälfte vom ersten Kaffee weggetrunken, aber das sind kindische Albernheiten, und was wirklich ein Problem ist, das mir Kopfzerbrechen bereitet und auf das Benjamin auch keine Antwort hat (Worauf hat er denn mal eine? Ach lass ihn in Ruhe.), ist dass unter meinen Händen die Espressomaschine nie so überschwänglich gutherzig und simpel alles Wasser hinauf in die Oberkammer pusht in einem großen Schwall wie eine solche Maschine es tun soll und, kränkenderweise, in anderen Händen auch tut, sondern immer ein substantieller Rest Wasser unten in der Heizkammer bleibt und nicht zu Kaffee wird. Sodass etwas wenig Kaffee entsteht. Aber das verwende ich vielleicht wirklich für die vertiefende analytische Abhandlung, die noch kommt. So Bilder mit unterschiedlichen Kammern und Hälften und dann noch Unzulänglichkeit im Alltäglichen haben mich total gern wenn ich schreibe.

n . - 10. September 2007 14:59 Uhr


Ich hatte heute ein Lachfrühstück, es war gegen zehn, und es war auf, in und an der Arbeit. Geburtstag wurde gefeiert und leider waren bereits alle Lachsschnitten weg, als ich mir gierig eine weitere holen wollte und so fragte ich mich enttäuscht, wieso eigentlich so viel Schinkenschnitten über blieben. Auch Käse war immer noch reichlich vorhanden, wenngleich er auch stärker frequentiert wurde als der olle Schinken, der gar nicht so oll aussah, wie er sich gerade anhörte. Salami ging in einem der mittleren Plätze über die Ziellinie. Die wenig passenden Salatgurken schienen mir dafür verantwortlich. Die eigentlich zu den Salamischnitten besser schmeckenden Salzgurken wurden seltsamerweise für die Eierhäppchen verbraten, was die ganze Sache vollends verkochen lies. Ich trank einen Orangensaft, ging zurück an die Arbeit und dachte an Lachs, Lachs, Lachs.


Lachs schinken - 10. September 2007 17:17 Uhr


ich halte mich nur noch an bizephale forellen, allein aki weiß warum.

xo - 10. September 2007 17:57 Uhr


lachs an mir? daß du heut gelachst hast? lachst noch im bett, da gingen mehrere lachsalven über dich hinweg, forelle für forelle. ich meine: du nahmst das immer etwas lachs, obwohl der chinese in dir durchaus etwas lachsüchtiges hatte. laches einfach dabei, grüßt zahnlos

freiherr von wels - 10. September 2007 18:14 Uhr


guten morgen

ich will dein laecheln verschoenern
es liegt ein biszchen schief. du
klingst auch ziemlich toenern
seit ich mit dir schlief. du warst

nicht so betrunken! nein, du
erinnerst dich! ja & vor allem
wolltest du das alles mehr
als ich. jetzt guck dich an

wie schoen du bist wie
schoen zerstoert am morgen
weiszt du was ich geh uns mal
n lachsfruehstueck besorgen

& wenn ich zurueckkomm dann
laechelst du wie aus einem gusz
& falls ich nicht komm weiszt du
eben: zwischen uns ist schlusz

mit schoenen grueszen aus den archiven derer van rijn, stan - 10. September 2007 18:25 Uhr


lachsfarben. wann war das noch gleich?
die dinger sind bis an die kiemen auf penicillin.
es gibt einen unterschied zwischen frischfisch und dopefisch, sagt der eine angler zum anderen. und der wäre: high fishelity.
'us fish must swim together', je nachdem in welcher bowl man sich gerade befindet, stimmt das bedrohlich oder hoffnungfroh. und wie man mit einem lachs verspeist, das ist mir bis heute ein rätsel. ich kenne dafür sogar unschuldig schuldige, die griechische tragödie ein lachsfrühstück, die bibel ein fischteich, jetzt brüll hier keiner vermehrung. wenns dich nicht stöhrt, gehen wir gleich zu kaviar über.

xo - 10. September 2007 20:12 Uhr


es ist der alkohol, und nicht der lachs!

feniks feniks - 10. September 2007 22:34 Uhr


was sucht der lachs mit einem spaten aufm berg?

äh weiß ich nicht. spielt luftgitarre?

quatsch. laichen! he he.

soviel zur vermeerung - 11. September 2007 12:14 Uhr


sacht der eine lachs zum andern, ich muss bei meinem schwarm immer so krebsen. meint der andere, meiner keta für über laichen.

lachsersatz für alle - xo - 11. September 2007 13:04 Uhr


ai nu is der fischlift scho wieder besetzt. nimm doch den paternoster. isch weiß nisch, hält der denn das wasser?

step by step die fischtrebbe hoch - 11. September 2007 13:12 Uhr


wo gehts denn hier zum meer?

über fischung.

splash xo - 11. September 2007 13:17 Uhr


meint der eine wildlachs mit paranoia zum anderen, ich glaub der zuchtlachs verfolgt mich. quatsch, der ist doch im zeugenzuchtprogramm.

im verschwörungsbecken mit xo - 11. September 2007 13:25 Uhr


das zeugenzuchtprogramm macht mir gerade große freude. und zum meer kommt man womöglich auch über die straßederölsardinen, ich meine, falls gerade frachter kippten und leckten oer verklappten ohne zu kippen.

more soon m - 11. September 2007 19:15 Uhr


oder die lächsin in flagranti erwischt, gefragt, was sie denn da treibe und mit wem. sie: ach, das ist doch nur lachs-ersatz. den gibts jetzt überall.

kommt auch geschnitzelt im glas. noch preiswerter. - 11. September 2007 19:18 Uhr


nein - das ist böse, entgegnet die tugend. du kommst vor ein FISCHGERICHT!

es gibt keinen ersatz. - 11. September 2007 19:19 Uhr


ach, das arme grätchen. sie ist gerichtet - NEIN GERETTET!

so grät der hahn, dreimal. s\'ist gut. - 11. September 2007 19:21 Uhr


was macht die sich auch immer anchovis ran, genau. aber doch kein grund sie darum gleich zu versprotten.

allein ich glaub, du hälst nicht viel vom fisch, meint xo - 11. September 2007 19:55 Uhr


da lachst di nieda

issmir wurscht - 11. September 2007 21:55 Uhr


die grätchenfrage - wie hälst du s mit dem fisch?
es ist ja so, der fisch hält sich für mich. wir streiten.

soll ich dir einen kaffee kochen oder willt du einen zitterrochen? - 11. September 2007 22:12 Uhr


zwei fische leben ach! in meinem teich. der eine will sich von dem andren trennen, der eine strebt in banger meereslust zurück in ozeane, der andere schiebt den flyfishfrust und will kaffee ans bett und zwei mal im jahr in die flitterwochen.

und ists nicht das kühle weite meer
das mich heut nacht mit schwärmen umfängt
dann sind wir geschiedene lachse.

des teiches erster hecht - xo - 11. September 2007 22:56 Uhr


wenn ich heut nicht deinen fisch berühre
wird der faden meiner angel reißen
wie zu sehr gespannte sehne
liebe teiche seien trauerplörre
mir, der leidet, seit ich dir gehöre
richte, ob mir solche qual gebühre,
kühle sprenge mir, dem fieberheißen
der ich wankend schwimmen gehe

rinck mit s. george-fön-frisur - 12. September 2007 9:56 Uhr


die wiedererrichtung der stefan-george-fön-frisur unter dem zwar auf schienen auf und ab zu bewegenden, aber auf anschlag noch immer etwas zu niedrigen wand-fön der örtlichen badeanstalt moabit - erweist sich als kaum zu bewältigende aufgabe, an der ich schier verzweifle, und nur der hilfe des herbeieilenden bade-arztes ist es zu verdanken, dass ich nicht noch immer mit knirschende wirbeln unter dem luftstrom kauere, beide hände in den haaren, beide tränen in den augen.

dichter mut für damen und herren - 12. September 2007 10:04 Uhr


du tratest zu dem herde
wo alle glut verstarb
fisch war nur an der erde
vom monde laichenfarb.
ihr tauchtet in die matschen
die bleichen finger ein
mit suchen tasten quatschen
wird es noch einmal schleim.
seht was mit toastgebärde
der mond euch rät:
tretet weg vom herde
es ist worden grät

die geheime küche - 12. September 2007 11:28 Uhr


der fisch ist hin
der herd ist aus
ich find nicht mehr
zum meer hinaus

in an octopus s garden - xo - 12. September 2007 13:18 Uhr


gegen eins das licht lachsfarbener kerzen wie blöd musste ich sein mit zwei weinflaschen da aufzukreuzen bei der x y z in der ehemaligen dimitroffstraße da unten fast ecke schönhauser ich ging dann mal lieber aufn absacker ins fengler.

roloff - 12. September 2007 16:48 Uhr


der fisch is vom tisch,
er war nicht mehr frisch

f n - 13. September 2007 16:28 Uhr


darin ein zinnsoldat
im traum geweinet hat?

xo - 13. September 2007 17:31 Uhr


nicht mehr fischen
wein und wünsche
wisch und weg
aug is leck

nur mehr menschen
menschen menschen
menschen menschen
menschen menschen

n . - 13. September 2007 19:29 Uhr


der reim ist schleim wenn erika
den kleinen süchten an der bar
das sehnen beibringt drink um drink
bis selbstmitleid alles mitsingt

der reim ist selbst beschwingt wenn ich
den selbst mit leid in mich versink
den andern leid den andern wink
am ende bleibt nur erika

erika der vodka da wer trinkt ihn mit

wer ohne furcht in federn tritt

der weiß bescheid
ach komm mal mit

n . - 13. September 2007 20:44 Uhr


oops ich glaub ich hab grad einen jörg gemacht. ich bitte um verzeihung.
(die grenze ist ein haar die grenze ist immer haarig)

n . - 13. September 2007 21:25 Uhr


"ich drehe also den Schlüssel in meinem eigenen Schluss um": doch lieber SCHLOSS? der füller im reibzimmer reibt auf papier rum mein reibzimmer ist verschlossen ist nur für mich und mein papier ich nenn es mein reibezimmer da werden verse gerieben wie andere äpfel reiben aber trockener so brösel die ich dann ordne und anordne bis ich den schluss ziehe hier kann noch keiner gewesen sein.

roloff - 13. September 2007 23:58 Uhr


a.) fisch mich, mich fisch.

b.) bzw. ihre häme hätte Ann (eigentlich) (jetzt) nicht nötig gehabt, schien mir.

r w - 14. September 2007 10:57 Uhr


entschuldigt, ich war besoffen und voll scham, es kam mir plötzlich vor als hätt ich grad ein bäuerchen fabriziert. (meierchen? (doch, tut mir leid, ich muss trotzdem lachen)) aber ist es nicht geradezu das gegenteil von häme? das allgemeinmenschliche und plötzlich hat man milde übrig für die in stolzeren zuständen vernichtende erkenntnis, in uns allen sitzt ein kleiner jörg? so wie einst robbie williams in einem interview zugab: in mir wohnt ein schlechter dichter der will immer raus

aber jetzt rede ich mich wahrscheinlich nur noch mehr in die unredlichkeit rein, mit dem hämehelm auf i ricochet off the walls of love and peace and dekoscheiße---vergebt mir

ich weiß ja selbst am schmerzlichste, wie unerträglich ich bin

n das arschloch - 14. September 2007 13:09 Uhr


und wann begann man, 'nett' und 'zuvorkommend' aus dem kanon der distinkten und coolen umgangsformen zu streichen?

und ist es nicht noch viel schlimmer, zu allen gleich nett zu sein, wenn man es nicht muss?

xo - 14. September 2007 18:25 Uhr


ann habe ich bislang als 'instantly angenehmen menschen' kennengelernt, und es ist eher, wie ron es schreibt, oder kommt mir so vor.

xo - 14. September 2007 18:37 Uhr


ablass und präzedenz

womit schädigen wir das ansehen einer person vorsätzlich?

wo sind die grenzen des selbst schutz und wo selbstgerechte zäune?

"Manche Leute sind instantly angenehme Menschen, andere gar nicht. Der Anfang vom Untergang ist wahrscheinlich die Haltung: bin eben so, da stehe ich auch dazu. Wohingegen man sieht, dass das Nettsein netter Menschen das Resultat einer dauernden Bemühung darum ist, die Schwierigkeiten im Miteinander beherrschbar zu gestalten. Nettsein ist das Resultat richtiger Gedanken über das Soziale. Deshalb strahlen die Nichtnetten auch so eine penetrante Art von Dummheit aus. Man nimmt den Vibe auf und geht weg." R.G. am 3. sept in seiner 'Klage'

xo - 14. September 2007 19:49 Uhr


leichte umbaumaßnahmen. personenschutz geht vor. aber, the thing with the williams sein robbie, is a spannend one.

xo - 14. September 2007 19:51 Uhr


ihr seid aber ein lieber kindergarten, alle miteinander

aussen voor - 14. September 2007 20:30 Uhr


ja, aber leider haben wir keine plätze mehr frei, sorry.

xo - 14. September 2007 20:55 Uhr


schaaade ...
hat denn jemand angesucht um aufnahme in euren zweiklassenkindergarten?
gibts auch für meierchens personenschutz?
und wer bestimmt was?

aussen voor - 14. September 2007 21:10 Uhr


bei persönlichen, argumentativ gestützten ansinnen, um schutz und geleit, gibt es den hier für jede/n offizielle/n schreiber/in, und somit bestimmt sie/er selbst nicht unwesentlich über die schutzmaßnahmen.

für weitere fragen wenden sie sich bitte an ihren arzt oder apotheker. beleidigungen bringen sie in verse und reichen sie besser beim preisausschreiben ein. da gibts bei etwas geschick vielleicht noch was dafür. danke.

xo - 14. September 2007 21:28 Uhr


danke für die sachliche belehrung.
es gibt ein forumsmitglied, das jörg meyer heisst, das brachte mich auf den gedanken, bei "jörg" und "meierchen" handle es sich um ihn - daher meine frage nach dem personenschutz, für (möglicherweise) jörg meyer.

aussen voor - 14. September 2007 21:37 Uhr


herr meyer ist im besitzt sämtlicher möglichkeiten, sich persönlich zu äußern, wenn er will, er braucht keine anonymen fürsprecher.

xo - 14. September 2007 21:59 Uhr


es heisst hier oben: "personenschutz geht vor" - daher meine frage - was ist das: "personenschutz"?
vor fürsprache, gar literarischer, war nie die rede.

aussen voor - 14. September 2007 22:05 Uhr


personenschutz ist zb dann, wenn sich jemand für einen anderen ausgibt, und der andere das aus verständlichen gründen nicht wünscht. dann gibt es schutzmaßnahmen, und die sind, wie viele schutzmaßnahmen, streng geheim.

xo - 14. September 2007 22:15 Uhr


davon konnte ich als einfacher bürger da draussen natürlich nichts ahnen.
in meiner naivität dachte ich, es geht um jörg meyer.

aussen voor - 14. September 2007 22:54 Uhr


ach was. ich verrate mal, was ich denke, ganz ohne geleitschutz, wenn ich solche kommentare lese. ich denke ganz wortwörtlich: ah geh, jetzt setzt halt den depperten hut ab.
das sagte sophie rois in den siebtelbauern, nachdem den mägden und knechten ein hof vermacht wurde, und sie nun sehen mussten, wie sie sich mit dem neuen, geteilten, gutsherrenschicksal einrichten. es ging sich nicht gut aus, weil man sich wohl gegeneinander aufbrachte, aber das bekam man, soweit ich weiß, noch in den griff, nur die von außen vor mit ihrer häme und ihrem neid machen alles zunichte, was, und da bin ich ganz unbescheiden, noch in die literaturgeschichte eingehen wird. aber dafür muss man sich einfach mal bei verstand den depperten hut absetzen und an die arbeit machen, will man nicht zu denen gehören.

ein gleichnis am abend

erfrischend und labend - xo - 14. September 2007 23:23 Uhr


i bin eich goar nix neidig und huat depperten hab i aa koan auf!
literaturgeschichte - na sowieso!

zitat aussen voor: ihr seid aber ein lieber kindergarten, alle miteinander.

verursacht das so eine tiefe irritation?

aussen voor - 14. September 2007 23:52 Uhr


nein, es kränkt.

xo - 14. September 2007 23:55 Uhr


war ganz lieb gemeint.
mir hats jemand am telefon vorgelesen, also die vorhergehende debatte, und wir haben gelacht und gesagt, na die sind aber "e.l.k."
??????????????????????????????????????????????????????

zitat karl valentin: i sog goa nix mea, des wird ma woi no sogn derfn

aussen voor - 15. September 2007 1:01 Uhr


what a schnulli! habt ihr zuviel zeit? nix zu tun? aussen voor? na? nich lieber in die kneipe gehn? oder ins bett? mein gott surf doch woanders. der arme cotten-text dem das hier alles angehängt wird. dieses arme incognito das nichts aber auch gar nichts aus den angeln reißt, nichts vom hocker, ist doch dem blödsten klar dass das verschwinden des autors hinterm text anders aussieht als so hingelaberte gestoppelte meinungen oder beobachtungen oder wie soll man dieses reinrufen drüberspasten bezeichnen, die interessieren wirklich absolut niemanden höchstens als schmunzeligkeit die allerdings viel zu viel entgegenkommen bedeutet bei so einem hingeworfenen trallalla, tja klar ist leicht so hinterm visier vor sich hinzumurmeln und zu glauben na auf den einen oder andern werd ich schon eindruck machen tjaja aber musste doch nicht nee ehrlich musste nicht auf den absenden-knopf drücken, darauf wartet keener. das ist wie leute auf der straße zulabern.

roloff - 15. September 2007 1:47 Uhr


ihr lieben (und manchmal nicht so lieben, sondern einfach nur blöden) wirr debattierenden! wo meine hinter dem text (der gar nicht von mir, sondern von n. ist) verschwindsüchtige wenigkeit hier schon so oft als "oops, einen jörg gemacht" oder als verzärtelndes (verzettelnd wär' mir lieber) "meierchen" (btw: das i, das ihr meinem y vormacht, verzeih' ich euch sowieso, denn der name ist ohnehin sammelanrufende legion) herbeizitiert wird, möchte ich auch nicht stumm bleiben und getreulich vermelden, dass ich derlei durchaus wahrnehme, es mich aber nicht anficht, anfickt, aufregt, sondern geradezu anregt, in diesem rummelpott dennoch weiterzuschreiben. sozusagen als "der plumpsack geht rum" ... ;-)

Jörg Meyer (Forummitglied) - 15. September 2007 4:02 Uhr


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